Balabanu / Balaban Aşireti

Das Munzur Tal





Das Munzur Tal und das Problem der Staudämme:


In den letzten Jahren hat sich herausgestellt, wie wichtig und notwendig es ist einen Teil der Resultate unserer sozialen, politischen, wirtschaftlichen, geographischen, historischen und administrativen Studien und Untersuchungen im Zusammenhang mit unserer Provinz mit ihnen zu teilen. Wie schon bekannt, durchlebt unsere Provinz seit vielen Jahren Probleme mehrdimensionaler Art. Sie erlebt die stärkste Auswanderung und den größten Einsturz in der Türkei. In der Geschichte wurde Sie oftmals mittels spezieller 'Tunceli (Dersim) Gesetze' verwaltet. Repressive Regime haben Tunceli und Menschen aus Tunceli immer als 'extrem' gesehen, mit Misstrauen beäugt und aufgrund dessen versucht sie stets abzuschrecken und einzuschüchtern.
Doch Tunceli hat sich sowohl mit ihrer Geographie als auch mit ihren Menschen nicht gebeugt, sondern Widerstand geleistet...Sie hatte ihren Platz an der vordersten Front der Demokratie- und Freiheitskämpfe.
Jedoch die Mentalität, welche die Menschen in Tunceli nicht bändigen konnte, hat sich nun der vollständigen Veränderung der Geographie der Provinz zugewandt. Die Untersuchungen und Studien, die wir durchgeführt haben, zeigen, dass die Bestrebungen, die wichtigsten Wahrzeichen von Tunceli, den Munzur und den Nationalpark, zu eliminieren von einigen staatlichen Institutionen ausgehen. Bevor wir über die Bedeutung dieses Umstandes und die geplanten nützlichen oder nachteiligen Projekte erzählen, lasst uns die Geographie und die Umwelt des Munzur's kennenlernen....

Das Munzur - Gebirge

Die sich in der Region des Oberlaufes des Firat, zwischen den Senken Karasu und Murat aufstreckende Munzur Gebirge, gehört mit einer Länge von mehr als 100 kilometern zu den bedeutendsten Gebirgszügen des Landes. Es deckt einen sehr großen Teil des Munzur - Gebietes und von Tunceli ab. Die geographische Beschaffenheit setzt sich zusammen aus metamorphischen, vulkanischen sowie sedimentären Gesteinen. Bei diesem Gebirge handelt es sich um Kalkgestein und Ofiyoliten (Mergelgestein) aus dem Mesozoikum (mesozoisches Alter). Die Felsenketten im Norden sind kahle Berge. Tausende von Jahre haben dazu geführt, dass keine erodierbare Erde mehr vorhanden ist. Die im Norden eine Höhe von 3300 m übersteigende Gebirgsfläche wird durch das Mercan und das Munzur Suyu - Tal (Munzur - Wasser - Tal) zu einem großen Teil fragmentiert. Die glazialen Seen in den höheren Lagen bilden eine einzigartige Schönheit. Die südliche Munzur - Kette ist mit Wäldern bedeckt. Unzählige Munzur - Hochebenen werden im Sommer zu Herbergen von Tier und Mensch. Sie können auf den Gipfeln und Abhängen sowie am Fuße dieser Gebirge das reichste Wildleben der Türkei sehen. Es leben dort Steinbock, Gemse, Bergschaf, Bär, Schwein, Wolf, Schakal, Fuchs, Steinmarder, Stinktier, Dachs, Hase, Eichhörnchen, Igel, Kriechtierarten (Schlange, Eidechse, u.a.), Luchs, Fischotter, Schildkröte, Frosch; an Vögelarten: Wachtel, Ringeltaube, Mäusebussard, Sperber, Geier, Eule, Falke, Drosselsänger, Rebhuhn, Kranich, Storch, Ente, Gans, Adler, Steinadler, Papagei, Nachtigall, Schwalbe, Specht, Wiedehopf, Amsel, Krähenarten und Fledermaus sowie Hunderte von Insektenarten. Überdies schmücken Hunderte von Pflanzen- und Blumenarten diese Gebirge. Tulpe, Hyazinthe, Narzisse, Schneeglöckchen, Kamille, Orchidee, Gänsefuß, Borretsch (Gurkenkraut), Anafatma, Fragant, Thymian, und unzählige andere Arten verbreiten eine unersättliche Schönheit und einen unersättlichen Duft. Wildbirne, Hagebutte, Wildpflaume, Wildapfel, Walnuss und Zederbaum sind der Schmuck unserer Berge und Täler. Und natürlich werden einige Gebiete und Gipfel vom Volk als heilige Pilgerstätten angesehen (Munzur Baba, Düzgün Baba, Sultan Baba, Arap kizi etc.).

Der Munzur - Fluss, seine Nebenflüsse und Täler

Die Wasserquellen in der Nähe des Dorfes Ziyaret, das 10 -15 km westlich unseres Landkreises Ovacik liegt, nähren den Munzur Fluß. Die etlichen Wasserquellen, die an der Schnittstelle zwischen den nördlichen Munzur-Bergen und der Ovacik-Zeranik-Ebene entspringen, vereinen sich etwas weiter unterhalb zu einem riesigen Fluß, der gegen Osten fließt, sich im Halvori Gebiet gegen Südosten neigt, sich nach einer Vereinigung mit dem Pülümür- (Harcik) Fluß im Stadtzentrum von Tunceli nach Süden bewegt, westlich vom Landkreis Mazgirt weiterfließt und schließlich in den Keban-Stausee mündet.
Der 144 km lange Munzur Fluss führt durchschnittlich 86m⊃3; pro Sekunde. Der höchste Stand wird im April erreicht: 398m⊃3;/sek. Der niedrigste im Oktober: 44 m⊃3;/sek.
Die Nebenflüsse des Munzur sind Dereova, Kutudere, Cukurdere Havacor, Mamusagi, Samusagi, Kodi, Kabusagi, Aksu, Mercan Hürmek, Merho, Nanikusagi, Hacili, Torunoba und der Pülümür, welcher von den Bächen des Kalan, des Ashirik, Dereova, Kutudere und Cukurdere gespeist wird. Das Wasser des Munzur, welcher bedingt durch die Schneeschmelze und die stärkeren Niederschläge in den Monaten April-Mai von Zeit zu Zeit trüb fließt, führt in den übrigen Monaten des Jahres klares Wasser. Er gibt den Gebieten, durch die er fließt Leben, so dass die Trink- und Nutzwasserversorgung des 75 km entfernten Stadtzentrums von Tunceli vom Munzur-Fluss beglichen wird. Sein Name geht auf einen erleuchteten/mystischen Hirten namens Munzur zurück. Nach der Überlieferung wird erzählt, dass der, zur Legende gewordene Hirte Munzur, während der Schlacht von Kerbela seinem Herren die Helwa noch im warmem Zustand gebracht hat.
Daher wird der vom Volk als heilig angesehene Munzur-Fluss nicht verunreinigt!...
Das Munzur-Tal und die Täler der oben genannten Flüsse beherbergen Tausende von Naturschönheiten. Sie nähren einen Reichtum an Tieren und Pflanzen. Die schönsten rotgeschuppten Forellen befinden sich in diesen Gewässern.
Neben den Wildtieren und –pflanzen, die wir in Verbindung mit unseren Bergen aufgezählt haben, gibt es in diesen Tälern und Bergwänden, Wälder, die aus Baumarten wie Eiche, Buche, Weide, Pappel, Eichel, Ahorn, Birke, Esche, Schwarzerle, Ulme, Kiefer, Tanne, Wacholder, Nussbaum, Platane und verschiedenen Straucharten bestehen.

 Der Munzur-Tal Nationalpark

Lange Jahre nachdem dieses Naturwunder der Türkei und der Welt entdeckt wurde, wurde es am 21. Dezember 1971 in das Gesetz Nr. 6831 aufgenommen und somit zum Nationalpark funktioniert. Mit einer Fläche von 42 000 Hektar gehört es zu den größten Nationalparks der Türkei. Das Zentrum befindet sich am 8.km der Tunceli-Ovacik Bundesstraße und verläuft nach oben hin. Das Gesetz bezüglich Nationalparks besagt: „Das natürliche und ökologische Gleichgewicht (der natürliche Öko-System Wert) darf nicht verändert werden. Das Wildleben darf nicht beschädigt werden. Eingriffe jeglicher Art, die zum Verschwinden oder zu einer Veränderung der Besonderheiten dieser Gebiete führen oder führen könnten sowie Arbeiten und Maßnahmen, die Umweltprobleme auslösen, dürfen nicht durchgeführt werden.“
Nachdem das Munzur Tal zum Nationalpark erklärt wurde, wurden alle Tierarten außer Wölfen, Schakalen, Wildschweinen und Krähen unter Tierschutz/Naturschutz genommen. Ringeltauben, Wachteln, Tahtali, Stinktiere, Steinmarder, Hasen und Rebhühner können zu bestimmten Zeiten gejagt werden. Die Jagd von anderen Tierarten ist untersagt.

Einige Projekte - Studien und Planungen

Wo wir das Jahr 2000 erreichen, treffen wir auf zahlreiche Maßnahmen des Staates im militärischen, administrativen, wirtschaftlichen Bereich, die gegen Tunceli gerichtet sind. Jedes Ministerium und jede Generaldirektion führt zur Umsetzung der Direktiven, die sie im Rahmen ihres Zuständigkeitsbereiches erhalten, Arbeitsmaßnahmen durch. Die Resultate dieser Arbeitsmaßnahmen, Planungen und Anwendungen muss negativ sein, denn Tunceli wird von Tag zu Tag leerer, das soziale und wirtschaftliche Leben verschlechtert sich mit jedem Tag.
Wir werden versuchen sowohl den Millionen Dollar schweren Ausgabenplänen des Staates im Kontext dieser Institutionen und Körperschaften als auch den vorteilhaften- oder nachteiligen Arbeitsmaßnahmen der Generaldirektion der staatlichen Wasserversorgung (Devlet Su Isleri Genel Müdürlügü - DSI), die das Gesicht der Region von Grund auf verändern werden, besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wie bekannt, führt die staatliche Wasserversorgung Arbeitsmaßnahmen, wie die Bewässerung von Grundstücken, die Erzeugung von Wasserkraft, dieMaßnahmenentwicklung gegen Überflutungskatastrophen und Schaffung von Becken (Auffangseen). Eine Fläche von 114.071 Hektar unserer Provinz ist landwirtschaftlich nutzbar. Die staatliche Wasserversorgung (DSI) hat 16.980 Hektar der Fläche untersucht. 11.739 Hektar davon eignen sich für die Bewässerung. Die DSI plant im Rahmen dieser Untersuchungen die Bewässerung von 3129 ha in unserer Ortschaft Akpazar, 3040 ha in Akcapinar im unserem Landkreis Cemisgezek, 2184 in Sakyol, 1100 ha in der Ovacik-Ebene, was insgesamt eine Fläche von 9453 ha ergibt. Natürlich akzeptieren wir diese Projekte mit Freude.

Die DSI bringt zum Ausdruck, dass sie ab 1999 im Rahmen der Maßnahmen zum Schutz vor Überflutungen, ihre Verbesserungsarbeiten an den Nebenbächen im Stadtviertel Inönü im Zentrum von Tunceli, im Zentrum des Atlanti Dorfes, und im Zentrum des Landkreises Cemisgezek sowie ihre Arbeiten zum Schutz des Lankreiszentrums von Ovacik und Zentrums von Nazimiye nach Maßgabe der bewilligten Haushaltsmittel fortführen wird. Wir wünschen ihr bei diesen Arbeiten viel Erfolg.

Außerdem gibt es in unserer Provinz Maßnahmen der DSI zur Schaffung von Auffangbecken. 1994 wurde der Bau eines solchen im Kacarlar Dorf, im Landkreis Pertek begonnen, dessen Fertigstellung für 2000 geplant war. Von diesem Becken aus wird es außerdem möglich sein eine Fläche von 196 ha zu bewässern. Natürlich betrachten wir auch diese Maßnahme positiv.
Ja, die tatsächlichen Arbeiten werden im Munzur-Tal durchgeführt. Um Wasserkraft zu gewinnen, wurden eine Reihe von Staudämmen und Kraftwerken geplant. Es wird auch gesagt, dass diese Staudämme den Zweck erfüllen, das Leben des Keban-Staudammes zu verlängern, indem sie verhindern, dass dieser vorzeitig voll wird.
Von denjenigen Staudämmen, die am Munzur-Fluss und seinen Nebenflüssen geplant wurden, wird der Bau des Uzuncayir-Staudammes in der Nähe von Mazgirt immer noch fortgeführt. Dieser, sich am 18.km der Tunceli - Mazgirt Bundesstraße befindende Staudamm wird 308 Mio. m⊃3; Wasser stauen und 100 MW Energie produzieren. Die Ausschreibung wurde am 26.11.1993 gemacht und am 04.02.1994 mit den Arbeiten begonnen. Die Vollendung wurde für das Jahr 2002 geplant. Im Rahmen der Projekte, findet auch der Bau des Mercan-asserkraftwerkes immer noch statt. Die Ausschreibung dieses Kraftwerkes, das sich am Fluss Mercan unseres Landkreises Ovacik befindet, fand am 15.04.1985 statt, wobei am 17.07.1985 mit den Arbeiten begonnen wurde. Dieses Projekt, das im Jahr 19 MW Energie produzieren soll, wird am 28.08.2002 fertiggestellt sein. Neben diesen Staudämmen und Kraftwerken, deren Bau weitergeht, gibt es Pläne in der Munzur-Region und im Munzur-Tal, die untersucht wurden und sich in einem unwiderruflichen Stadium befinden. Auf dem Weg von Ovacik nach Tunceli sind es der Akyakik (am Mercan) Konaktepe Staudamm (in der Nähe von Torunoba), das Konaktepe Wasserkraftwerk (15 km Transport von Wasser zwischen dem Konaktepe Staudamm und Halvori mittels Tunnelleitungen), der Kaletepe-Staudamm (in der Nähe von Tunceli am Fluss Munzur), der Bozkaya Staudamm (am Munzur-Fluss, nahe des Stadtzentrums von Tunceli), der Karakoc-Staudamm (im Pülümür-Tal). Diese Staudämme zerstören den Munzur Nationalpark und die Legende Munzur. Beispielsweise überflutet der Konaktepe Staudamm eine 26 km lange Fläche, angefangen vom unteren Ende von Torunoba bis zum Zentrum von Ovacik und bildet einen 110 m tiefen See. Da nach diesem Stausee, das Wasser vom Munzur bis nach Halvori über 15.1 km lange Tunnelleitungen transportiert wird, wird auf dieser Distanz im Flussbett von Munzur fast kein Wasser mehr fließen.

Mit diesem Projekt sind amerikanische, österreichische, deutsche, schweizer und türkische Firmen betraut. Die Verhandlungen mit der amerikanischen Firma Stone-Webster und türkischen Entscheidungsträgern werden fortgeführt. Aufgrund der hohen Kosten verspätet sich das Projekt, dessen Realisierung mit 300 Mio. Dollar angesetzt wurde. Der Konaktepe Staudamm und das Wasserkraftwerk sind die wichtigsten Projekte des Munzur Tals. Sowohl vom Volumen des gestauten Wassers als auch von der Elektrizitätsmenge die damit produziert werden soll sowie von den hohen Herstellungskosten her, handelt es sich um das größte Projekt. Es wird eine Elektrizitätsproduktionskapazität besitzen, die 15% des Keban entspricht.

Auch, wenn auf dem ersten Blick der wirtschaftliche Gewinn, die zeitweiligen Arbeitsmöglichkeiten, die Energieproduktion und die Tatsache, dass der Keban verschont wird vorteilhaft erscheinen, erreichen die Nachteile eine als katastrophal zu bezeichnende Dimension. Es wird unsere Region im Hinblick auf soziale, politische, wirtschaftliche und moralische Werte in die Zerstörung treiben. Es wird dazu dienen, die Region menschenleer zu machen. Aus den Argumenten heraus, die wir unten erläutern, sind wir gegen die Staudämme und Wasserkraftwerke im Munzur Tal.

Unsere Argumente

Die nationalen Schätze, die Täler, und die kulturellen Schätze sind entlang der Flüsse entstanden und aufgebaut. Eine der wichtigsten Geburtstätten dieser Schätze ist im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris für Mesopotamien und Urartu-Zivilisation. Der Hauptnebenfluss Munzur von Euphrat ist nun in den Händen der Henker. Die Mensch- und –naturliebenden Menschen bemühen sich im Namen der Menschheit um Rettung von Munzur. Der hier zu erzeugende Strom verliert etwa 18 % an Menge, bis er beim Verbrauer ankommt. Die Bemühungen derjenigen um Tunceli und Umgebung werden früher oder später ihr Ziel erreichen. Die Ausbeuter und ihre Handlanger versuchen unser nationales Energiesystem, wie TEKEL an Philip Morris verschenkt wurde, an General Electric oder an eine gleiche imperialistische Konzern abzutreten. Der würdige Kampf um Schutz von Munzur wird ein beispielhafter Kampf gegen die imperialistischen Verstrickungen sein.

Appell

Es ist nicht nur die Aufgabe des Menschen aus Tunceli (Dersim) das oben geschilderte Naturwunder, unsere Region, zu schützen und dessen Fortbestand zu sichern. Der Schutz der Umwelt, der Natur, der Tiere, der Pflanzen, der kulturellen und ökonomischen Werte, ist eine Verantwortung, die jeder zu tragen hat.
Daher erwarten wir in erster Linie von den Generaldirektionen und Behörden, die den Umwelt-, Energie- und Kulturministerien unterstehen, diese Angelegenheit nochmals zu überprüfen und rufen gleichzeitig dazu auf, den Munzur Tal Nationalpark und dessen Umwelt zu schützen.
Wir appellieren an alle Umweltschützer, alle Tier- und Pflanzenliebhaber, Tourismusunternehmer, Jagdvereine, Ski- und Bergsportler, Nichtregierungsorganisationen, an die TEMA Stiftung, an Fotografen und Naturliebhaber, an die Medien und gleichzeitig an die UNESCO, das Europäische Parlament und andere internationale Institutionen gegenüber diesen Entwicklungen wachsam zu sein, Unterstützung zu leisten und dagegen Stellung zu nehmen.
Liebe Menschen aus Tunceli
Als eine Generation dieser Epoche, die das Jahr 2000 durchlebt, sehen wir uns der Aufgabe gegenüber gestellt, diese Geographie zu schützen und für sie einzutreten.
Die „Kampagne zum Schutz des Munzur“ wird in erster Linie mit unserer, der Solidarität der Menschen aus Tunceli, Erfolg erzielen. Wir dürfen unsere Augen vor der Zerstörung dieses Naturwunders nicht schließen. Wir müssen anstelle einer Region, deren Dörfer abgebrannt und geleert werden, deren natürliche Ressourcen unnutzbar gemacht werden, unser Recht auf Leben in einer Geographie, die mit ihren Naturreichtümern existiert, verteidigen. Ansonsten werden wir alle Naturschönheiten der Tunceli-Region, an erster Stelle das Munzur-Tal, sowie ihre kulturellen, sozialen und ökonomischen Werte verlieren.


Dersim Kulturverein Mainz und Umgebung e. V.

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